Christengemeinde Neuss - Slogan

Bibelvers des Monats 
Juli 2019



  Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.
Jakobus 1,19



Jakobus schreibt hier an Christen. Also Menschen, die sagen, ich habe mich für ein Leben mit Jesus Christus entschieden, ich will Ihm nachfolgen!
Es geht also bei diesem Vers um die Aufnahmebereitschaft für das Wort Gottes.

Das Wort der Wahrheit, also sie Botschaft der Bibel, dass durch Jesus Christus Versöhnung mit Gott möglich ist, soll gehört werden.
Menschen machen viele Worte – auch wir Christen! Oder, wenn Menschen zornig werden, reden sie und tun sie Dinge, die dann bitter bereut werden. Jakobus sagt, der Mensch täte besser daran, mehr zu hören, hinzuhören. Mit menschlicher Weise und viel Gerede können wir Gott nicht beeindrucken, das bringt gar nichts. In Sprüche 10,19 heißt es: “Wo viel Worte sind, da geht es ohne Sünde nicht ab; wer aber seine Lippen im Zaum hält, ist klug.“ Aber das Hören auf Gott und Sein Wort, das bringt Gewinn für unser persönliches Leben. 
Die Bibel ist Gottes Brief an uns, an jeden von uns persönlich gerichtet. Hier erfahren wir alles über die Gedanken Gottes für unser Leben, aber ganz besonders über Seinen geliebten Sohn, Jesus Christus, der für uns in diese Welt gekommen ist, um für uns am Kreuz auf Golgatha zu sterben, und dann auferstanden ist durch die Kraft Gottes, aufgefahren  zum Himmel, und sitzt zur Rechten Gottes auf dem Thron, von dort wird ER wiederkommen mit Macht und Herrlichkeit. -   Wir sollten daher täglich darin lesen, damit wir verstehen lernen, was ER uns zu sagen hat. Hier spricht die höchste Autorität, Gott selbst. Und Sein Wort hat die Autorität, alle wichtigen Fragen unseres Lebens zu entscheiden. Gott selbst regiert! Ein altes Lied sagt: “ER sitzt im Regiment und führet alles wohl“. Wie ER uns führt, so ist es gut. ER ist unser Schöpfer und weiß, was jeder von uns braucht.

Seid langsam zum Zorn – wir können das auch auf uns selbst anwenden. Es gibt Menschen, die sind nicht aus der Ruhe zu bringen. Aber die anderen – das ist wohl die Mehrheit – werden leicht zornig. Im Vers 20 lesen wir „denn des Menschen Zorn tut nicht, was vor Gott recht ist.“ Es gefällt Gott nicht, wenn wir zornig sind, denn wenn wir es sind, regen wir uns doch über ungerechte Zustände auf. Oder wir ereifern uns über Menschen, die etwas  tun, was aus unserer Sicht falsch ist. 
Überlass Gott den Zorn, denn ER beurteilt Menschen und Zustände recht. Das können wir doch am allerwenigsten. Vor allem dann nicht, wenn wir nicht richtig zugehört haben, und auch dann nicht, wenn wir schnell dazwischengeredet haben. 
Lasst uns also ruhiger werden, weniger Worte machen und das Wort Gottes hören! Denn, wer selber stets redet, kann nicht wirklich hören. Und wer sogar blind vor Zorn seinen Weg geht, der ist definitiv nicht fähig, Gottes Wort zu vernehmen.

Das Konzept lautet also: Zuerst gut zuhören, was Gott uns zu sagen hat, bevor wir unsere eigene Weisheit zum Besten geben oder sogar der Wut Platz machen. – Das betrifft auch unseren täglichen Umgang mit unseren Mitmenschen.

Gott, der HERR, möge es uns schenken, dass wir nach Seinem Wort leben!  
                                                                                                                                            SK