Christengemeinde Neuss - Slogan

Bibelvers des Monats 
September 2018


Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende. 

Prediger 3,11
 
Der Anfang des obigen Verses stellt unmissverständlich klar, dass es einen Schöpfergott gibt. Dieser hat alles zu seiner, von ihm bestimmten Zeit gemacht. Das Ergebnis seines Wirkens bezeichnete er sogar als sehr gut: Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut (1. Mose 1,31a).
Mit der Schaffung des Menschen war das Schöpfungsvorhaben Gottes vollendet und er plante seit Anbeginn dieser Zeit die Ewigkeit mit ihm zu verbringen. Für den heutigen Menschen ist dies ein schier unvorstellbarer Zustand. Bereits der erste Mensch hat sich, von Satan verführt, gegen diesen optimalsten Zustand entschieden und das einzige Gebot, das Gott ihm gab, gebrochen (sogenannter Sündenfall). Dies führte automatisch zum Verlust der innigsten Gemeinschaft, die ein Mensch je haben kann. Gott aber gab den Menschen trotzdem niemals auf. Obwohl er wusste, dass der erste Mensch gesündigt hatte, suchte er den Kontakt zu ihm. Wo bist du? (1. Mose 3,9)
Sein Bemühen und Suchen gilt seit dem jedem einzelnen Menschen. Jedem Neugeborenen, der in Sünde geboren wird und sündig ist, legt er seinen ewigen Wunsch nach der untrennbaren Gemeinschaft ins Herz. Das Traurige daran ist, dass der Mensch dieses Werk, das Gott tut, niemals (allein) ergründen kann. Deshalb hat er bereits vor der Grundlegung / Erschaffung der Welt einen Plan gehabt, diese für den Menschen unlösbare Trennung ein für alle Mal zu beseitigen. Apostel Johannes schreibt in seinem ersten Brief: Darin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat … als Sühnopfer für unsere Sünden (1. Johannesbrief 4,9.10).
Verkürzt könnte man sagen: Jesus Christus, der Sohn Gottes, hat auf Golgatha durch seinen Tod am Kreuz und das Vergießen seines teuren göttlichen Blutes Sühnung bei seinem Vater, dem Schöpfergott, als das einzige Opfer für die Sünden (aller Menschen) dargebracht (Hebräerbrief 10,12).
Jeder Mensch, der dieses „Geschenk“ im Glauben, d. h. durch das feste Vertrauen auf die Person und das Erlösungswerk von Jesus Christus, annimmt, erfährt die Einmaligkeit der Sündenvergebung und die feste Zusicherung auf ein ewiges Leben im Himmel und somit die ewige Gemeinschaft mit Gott.
Der Geist Gottes lässt uns durch das tägliche Gebet und Bibellesen sowie die regelmäßige Gemeinschaft mit anderen Erlösten diese unvorstellbare und unverdiente Liebe Gottes, die bereits von Ewigkeiten her in unsere Herzen hineingelegt ist, begreifen und darin zu wachsen.
Lob und Herrlichkeit und Weisheit und Dank und Ehre und Macht und Stärke gebührt unserem Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen (Offenbarung 7,12).
                                                                                                                                                                                                                                             VM